Re: Schützenpanzer Ulan (ASCOD)
Verfasst: Di 25. Aug 2026, 21:13
Ok, nur dient es zur Verringerung der Wärmesignatur? Oder der Geräuschreduzierung des Motors?
Forum für Österreichs Militärgeschichte
https://doppeladler.com/da/forum/
theoderich hat geschrieben: ↑Di 25. Aug 2026, 15:19 Das ist einer der 46 "Ulan", die vor ca. sechs Jahren eine Kampfraumkühlanlage mit modifiziertem Frischluftfiltersystem bekommen haben.
Rüstungschef Generalleutnant Vodosek über die neuen Ulan & Leopard
https://militaeraktuell.at/ruestungsche ... d-vodosek/
https://www.facebook.com/share/1Djo211NoA/
https://noe.orf.at/stories/3368415/Als das Projekt der Panzermodernisierung im Jahr 2023 präsentiert wurde, waren Kosten von 560 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten fallen nun höher aus, bestätigt Bundesheer-Pressesprecher Michael Bauer. „Mehr Leistung ist gleich höhere Kosten“, denn es seien einerseits etwa Simulatoren ergänzt worden andererseits habe man im Vorfeld nicht exakt sagen können, wie groß der Aufwand der Reparatur tatsächlich sei und auch die Inflation müsse man natürlich einrechnen, so Bauer.
Das kann ich leider nur unterschreiben. Z.B. bei der Antwort von Genlt Vodosek wonach "zusätzliche Schutzlösungen" gegen UAVs für "Leopard" und "Ulan" geprüft werden, hätte man ruhig nachhaken können.
theoderich hat geschrieben: ↑Di 5. Mai 2026, 10:07
https://www.forte-bmf.at/aktuelles/vera ... rne-statt/
Als ob noch irgendjemand solche Konzepte verfolgen würde. Nachdem man binnen zehn Jahren gut 61 % der ohnehin kleinen Panzerflotte des Bundesheeres ersatzlos an diverse Sparpakete verloren hat. Und an einen "Kampf der verbundenen Waffen" ist wegen fehlender Übungstätigkeit (die letzte Übung, die anscheinend geeignet war, das Zusammenwirken verschiedener Waffengattungen im Brigaderahmen zu trainieren, war die "Vorausangriff 2003") auch nicht mehr zu denken - das muss von null weg wieder aufgebaut werden.
Die Panzerschlacht im Marchfeld war ohnehin nie realistisch. Mangels tauglicher Luftabwehr und ohne richtige Kampfjets wäre dass auch schon vor 40 Jahren sehr böse für uns ausgegangen…Woyzeck hat geschrieben: ↑Mi 26. Aug 2026, 10:58 Das NV-Programm ist, wie es ist. Es ist eine reine Nutzungsdauerverlängerung, die am Kampfwert fast nichts ändert und für alles andere hätte man noch mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Angesichts des konzeptionellen Alters der Fahrzeuge und der technologischen Änderungen am Gefechtsfeld der Gegenwart, fände ich es auch nicht sinnvoll, da noch viel mehr rein zu stecken. Notwehrsysteme gegen Drohnen wären aber ein absolutes Muss - da führt kein Weg dran vorbei.
Die Russen setzen Panzer an der Front in der Ukraine fast nicht mehr ein, nachdem man in den Vorjahren tausende Panzerfahrzeuge mit geringem Effekt verheizt hat. Immerhin: Sie haben gelernt, dass man mit einem Panzer im Ukrainekrieg nicht mal mehr an den VRV kommt, bevor er aufgeklärt und ausgeschaltet wird. Ich würde mir wünschen, dass auch unser Generalstab mal in der Gegenwart ankommt und den Panzerkeil im Marchfeld konzeptionell in die Tonne tritt.
Die "Panzerschlacht im Marchfeld" war ausschließlich ein populistischer Sager des damaligen BM Darabos, der keinerlei historische Grundlage hat - weder in den Planungen des Warschauer Paktes, noch in denen des BMLV. Vermutlich wegen des Bekanntheitsgrades der Tiefkühlprodukte "Iglo Marchfeld".
Die Hauptzieloptik ist dieselbe wie beim Granatwerfersystem "Crossbow" - ein OIP FINTIR (= EOPTRIS 3.0 VLR). Ist auf dem Foto unten aber nicht abgebildet.Doppeladler hat geschrieben: ↑Di 25. Aug 2026, 13:35 Leider noch keine neuen Details - nur die Übergabe. Wenn es etwas neues gibt werde ich es ergänzen.
