Medienberichte 2026

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theoderich
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Re: Medienberichte 2026

Beitrag von theoderich »

Milliarden fürs Heer: Aufrüsten für die Kriege der Zukunft
Neue Hubschrauber, Transportflugzeuge, Panzer, Drohnen, Flugabwehrlenkwaffen, Kommunikationssysteme und Hunderte Millionen Euro für die Infrastruktur – das österreichische Bundesheer rüstet massiv auf.

Die Republik soll wehrfähig werden. Einer, der beim Aufbauplan 2032+ eine maßgebliche Rolle spielt, ist Rüstungsdirektor Harald Vodosek. Der Generalleutnant war nun in der Interview-Reihe „Sicher. Niederösterreich“, die in Kooperation mit dem KURIER stattfindet, zu Gast und gab gemeinsam mit dem NÖ Militärkommandanten Georg Härtinger Einblicke, wie sich die Armee auf neue Bedrohungen vorbereitet.

Es gehe, so Vodosek, längst nicht mehr um das klassische Szenario rollender Panzerkolonnen an den Grenzen. Österreich müsse sich auf Angriffe in fünf Dimensionen vorbereiten: im Weltraum, in der Luft, am Boden sowie im Cyber- und Informationsraum.

Seit 2020 wächst das Verteidigungsbudget kontinuierlich – wenn auch langsamer, als es sich die Heeresspitze wünschen würde. Bis 2026 stehen insgesamt rund 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein erheblicher Teil davon fließt in Investitionen. Beschaffungsverträge im Umfang von rund zehn Milliarden Euro wurden bereits abgeschlossen.

Besonders wichtig sei die Digitalisierung. Künftig sollen Befehle und Lagebilder nahezu in Echtzeit zwischen den Kommanden ausgetauscht werden. Künstliche Intelligenz kommt dabei bereits zum Einsatz – allerdings nicht als eigenständiges Waffensystem.

„Wir kaufen keine KI“, betont Vodosek. Vielmehr würden KI-gestützte Anwendungen genutzt, um große Datenmengen auszuwerten, Bedrohungen schneller zu erkennen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Den größten Umbruch sieht der Rüstungsdirektor bei Drohnen. Das Heer setzt zwar bereits seit rund zehn Jahren unbemannte Systeme ein, doch die Entwicklung verläuft derzeit rasant.

Kleine Aufklärungsdrohnen gehören inzwischen zur Standardausrüstung der Truppe. Parallel arbeitet das Heer an größeren Systemen mit deutlich längerer Flugdauer und höherer Nutzlast. Diese könnten künftig sowohl zur Aufklärung als auch bewaffnet eingesetzt werden.

Gleichzeitig wächst der Bedarf an Schutzmaßnahmen. Die Erfahrungen aus der Ukraine hätten gezeigt, wie verwundbar selbst moderne Kampfpanzer durch Drohnenangriffe geworden seien. Deshalb investiere das Heer auch in elektronische Abwehrsysteme und Schutzkonzepte gegen Drohnenschwärme.

Neben der militärischen Modernisierung verfolgt das Verteidigungsressort auch wirtschaftspolitische Ziele. Rund 70 Prozent der Wertschöpfung der bisherigen Beschaffungen seien bereits in Österreich geblieben.

Neue Trainingsanlagen

Langfristig soll dieser Anteil weiter steigen. „Unser Ziel ist eine möglichst versorgungssichere, technologisch leistungsfähige Industrie in Österreich“, sagt Vodosek. Das stärke nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern erhöhe auch die Unabhängigkeit bei sicherheitsrelevanten Technologien.

Ein erheblicher Teil der neuen Ausrüstung wird in NÖ stationiert. Härtinger verweist auf die strategische Bedeutung des Bundeslandes mit seinen Verkehrsachsen, kritischen Infrastrukturen und zahlreichen Kasernen.

Mit der neuen Ausrüstung wächst allerdings auch der Bedarf an moderner Infrastruktur und Ausbildung. Kasernen müssten erweitert und neue Trainingsanlagen geschaffen werden.

kurier.at | 28.06.2026, 15:16
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https://bsky.app/profile/bundesheerbaue ... gpwrvhz22t

theoderich hat geschrieben: Do 16. Apr 2026, 12:23 Bundeskanzler Stocker: Partnerschaft mit Indien gezielt vertiefen

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bund ... iefen.html
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Zuletzt geändert von theoderich am Do 2. Jul 2026, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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EU-Armee: Europas Suche nach militärischer Selbstständigkeit

https://www.news.at/politik/eu-armee-pro-contra
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Bundesheer: Stellung wird teilweise digitalisiert

https://orf.at/stories/3435044/
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Beitrag von theoderich »

Keine Rückkehr 2027
Die Airpower wird noch länger Pause machen
Zunächst ging es darum, ob die Pause nach der letzten Airpower 2024 bis zur nächsten Flugschau in Zeltweg zwei oder drei Jahre dauert. Letzten September teilte das Verteidigungsministerium schließlich mit: „Nach einer Evaluierung der Kosten wurde die Entscheidung getroffen, die nächste Airpower für 2027 zu organisieren.“ Damit leistete man einen kleinen Beitrag zur Budgetkonsolidierung, zudem schuf man ein Zeitfenster für die notwendige Sanierung der Piste am Fliegerhorst Hinterstoisser.

Danach rang das Bundesheer um einen passenden Termin – gleich nach den Sommerferien wie bisher oder schon im Juni? Der dichte Kalender an Motorsport-Großveranstaltungen am Ring bereitete den Organisatoren Kopfzerbrechen.

Gerüchte über Verschiebung der Airpower machen die Runde

Jetzt wackelt aber auch die Rückkehr der Airpower im Jahr 2027 gewaltig. Derartige Gerüchte machten am Grand-Prix-Wochenende im Aichfeld die Runde und werden auch auf Nachfrage vom Verteidigungsministerium nicht wirklich entkräftigt. Dort heißt es nur: „Es werden noch einige Komponenten geprüft.“ Bis Herbst, „wenn die Planungsgrundlagen am Tisch liegen“, soll eine finale Entscheidung fallen.

Dieses Wording erinnert stark an den Mai 2025, als die Kleine Zeitung nach der Präsentation des ersten Doppelbudgets der neuen Bundesregierung über die Sparpläne beim Bundesheer berichtete, denen letzten Endes auch die Airpower zum Opfer fiel. Bekanntlich hat sich die Budgetsituation seitdem weiter zugespitzt. Zwar bekommt das Bundesheer auch in den kommenden Jahren mehr Geld um seinen Aufbauplan weiter vorantreiben zu können. Man braucht aber jeden Euro für Ausrüstung und Personal, möglicherweise auch für einen reformierten Wehrdienst. „Da zählt jetzt jede Million“, sagt ein Eingeweihter. Eine Airpower, die von Heeres-Verantwortlichen stets als „realistische Großübung“ bezeichnet wird, in erster Linie jedoch als Tourismus- und Werbeveranstaltung wirkt, hat dabei nicht die höchste Priorität.

Das Bundesheer erspart sich dadurch rund 1,2 Millionen Euro an Sachleistungen und die Mehrdienstleistungen für rund 6500 Militärpersonen und Zivilbedienstete, was in Summe drei bis vier Millionen Euro ausmacht. Jeweils 1,2 Millionen Euro trugen zuletzt das Land Steiermark und Red Bull als Veranstaltungspartner zum Gesamtbudget bei.
Diesmal wollte sein Büro gegenüber der Kleinen Zeitung keine Stellungnahme abgeben. Von einer endgültigen Absage der Veranstaltung im nächsten Jahr dürfte man in der Grazer Burg noch nichts wissen. Klar ist nur: Das Land bemüht sich intensiv um eine Fortsetzung der Airpower.

Ob diese zumindest 2028 möglich wird, bleibt abzuwarten. Intern wird sogar schon vom Juni 2029 gesprochen. Im selben Jahr findet regulär die nächste Nationalratswahl statt, auch der steirische Landtag wird gewählt. Und es wäre nicht das erste Mal, dass die Airpower „zufällig“ vor einem Wahltermin zur großen Bühne wird.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/34 ... use-machen
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