Re: Entwicklungen Fliegerabwehr
Verfasst: Do 14. Sep 2023, 23:19
Hier noch einmal zum Vergleich:
Die Eldenhet 98 ist semi-mobil. Das System hat in der schwedischen Konfiguration kein eigenes Radarsystem, sondern ist von der Datenübertragung von einem externen Radar (dzt. UndE 23/SAAB Giraffe bzw. PS 91; künftig: SAAB Giraffe 4A) abhängig:
JÖNSSON Stefan: Luftvärnet – tillbaka till framtiden, in: Kungl Krigsveteranskapsakademiens Handlingar og Tidskrift H 3 (2016), p. 14-15
https://kkrva.se/hot/2016:3/HoT_3_2016.pdf

https://www.facebook.com/luftvarnsregem ... usyVRKosgl
Die erste wirklich "bewegliche" Konfiguration der IRIS-T SLS hat Norwegen erhalten (Mit einem vergleichsweise überschaubaren finanziellen Aufwand von ca. 57 Mio. EUR für offenbar zwölf Fahrzeuge.):

https://www.fma.no/aktuelt-og-media/202 ... mpluftvern
Das System wird in praktisch identischer Form auch in den Niederlanden eingeführt - jedoch in ganz anderer Größenordnung.
Das künftige LVS NNbS passt evtl. ebenso ins Schema:
theoderich hat geschrieben: ↑Sa 22. Jul 2023, 13:57
- Schweiz: 5 Feuereinheiten PATRIOT (PAC-2 GEM-T, PAC-3 MSE)
- Tschechien: 4 Batterien SPYDER (Geplant: C-UAS, C-RAM, Raketenabwehr)
- Slowakei (geplant): 8 Batterien C-UAS, 6 Batterien C-RAM, 6 Batterien VSHORAD/SHORAD verlegbar, 4 Batterien VSHORAD/SHORAD tragbar, 4 Batterien VSHORAD/SHORAD fahrzeuggestützt (Begleit-FlA), 6 Batterien MRSAM-M, 2 Systeme Raketenabwehr
- Ungarn: 7 Batterien NASAMS, MANPADS Mistral 3 (semi-mobil)
theoderich hat geschrieben: ↑Di 12. Sep 2023, 18:47Österreich werde insgesamt acht Feuereinheiten beschaffen, so sei es laut Promberger auch im "Aufbauplan 2032" des Bundesheeres abgebildet. Eine Feuereinheit sei modulartig aufgebaut und bestehe aus einer taktischen Einsatzzentrale, drei Launcher (Raketenwerfer) mit jeweils acht Lenkflugkörpern, einem Radarsystem und einer Materialerhaltungseinrichtung. Je vier der Systeme sollen über eine kurze Reichweite (SLS, 15 bis 20 Kilometer) bzw. mittlere Reichweite (SLM, 40 bis 50 Kilometer) verfügen. Damit werden in Summe 24 Raketenwerfer gekauft.
Kommt darauf an, wie man "beweglich" definiert. Mit der "Begleit-FlA" sind in etwa solche Fahrzeuge gemeint:maro-airpower hat geschrieben: ↑Do 14. Sep 2023, 21:09Die erwähnten 280 Mio. für "bewegliche Fliegerabwehr" sind mir viel zu wenig.
Wobei das IRIS-T SLS ja eh beweglich ist.
Die Eldenhet 98 ist semi-mobil. Das System hat in der schwedischen Konfiguration kein eigenes Radarsystem, sondern ist von der Datenübertragung von einem externen Radar (dzt. UndE 23/SAAB Giraffe bzw. PS 91; künftig: SAAB Giraffe 4A) abhängig:
JÖNSSON Stefan: Luftvärnet – tillbaka till framtiden, in: Kungl Krigsveteranskapsakademiens Handlingar og Tidskrift H 3 (2016), p. 14-15
https://kkrva.se/hot/2016:3/HoT_3_2016.pdf

https://www.facebook.com/luftvarnsregem ... usyVRKosgl
Die erste wirklich "bewegliche" Konfiguration der IRIS-T SLS hat Norwegen erhalten (Mit einem vergleichsweise überschaubaren finanziellen Aufwand von ca. 57 Mio. EUR für offenbar zwölf Fahrzeuge.):

https://www.fma.no/aktuelt-og-media/202 ... mpluftvern
Das System wird in praktisch identischer Form auch in den Niederlanden eingeführt - jedoch in ganz anderer Größenordnung.
Das künftige LVS NNbS passt evtl. ebenso ins Schema:
theoderich hat geschrieben: ↑Mo 28. Aug 2023, 11:51
Boxer Flugabwehrraketenpanzer
Für die Bekämpfung von Bedrohungen aus der Luft im Entfernungsband bis oberhalb zehn Kilometern sollen die FlaRakPz-Boxer einen Werfer für mindestens vier IRIS-T-Flugkörper erhalten. Ob mehr Flugkörper integriert werden können, soll sich im Laufe der Entwicklung ergeben. Das Zielspektrum deckt Starr- und Drehflügler und Marschflugkörper ab. Neben dem Fahrer und dem Kommandanten ist ein weiterer Bediener im Fahrzeug untergebracht. Der FlaRakPz kann mit eingebauter Sensorik eine eigene Luftlage erstellen und eigenständig Ziele bekämpfen. Er ist aber für die Netzanbindung ausgelegt und an externe Luftlagen angebunden werden. Zur Selbstverteidigung verfügt das Fahrzeug über eine im Turm integrierte 40-mm-Granmatmaschinenwaffe.
