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Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Fr 1. Mai 2026, 12:04
von theoderich
Unbekanntes Flugzeug löste Alarmstart aus

https://kaernten.orf.at/stories/3352426/

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Fr 1. Mai 2026, 21:08
von theoderich
Bau hat bereits begonnen
Embraer C-390: Das kann Österreichs neuer Super-Flieger

https://www.heute.at/s/embraer-c-390-da ... -120188200

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: So 3. Mai 2026, 11:57
von theoderich
Ministerin jubelt
Massiver Zuwachs – Immer mehr Soldaten beim Bundesheer

https://www.heute.at/s/massiver-zuwachs ... -120190099




„Hensel-Kaserne neu“
Expansion in Villach: Heer schielt auf Hofer-Lager

https://www.krone.at/4127523

https://www.facebook.com/share/p/1BGWyHmEYs/

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Mo 4. Mai 2026, 05:53
von theoderich
Bundesheer Übung: Ein Tag der sich erschreckend echt anfühlt

https://kurier.at/chronik/niederoesterr ... /403155565

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Mo 4. Mai 2026, 09:46
von theoderich
ams-Osram will mit „smarten Brillen“ punkten
Zukunftschancen ortet das Unternehmen darüber hinaus in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo man ebenso mit weiterem Wachstum rechne. Momentan seien die Umsätze in der Sparte ,Defense' allerdings noch ausbaufähig.
https://steiermark.orf.at/stories/3352688/

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Di 5. Mai 2026, 09:22
von theoderich
Eklat um Posting
"Sterben für Österreich?" SPÖ-Studenten attackieren ÖVP-Ministerin

https://www.oe24.at/oesterreich/politik ... /678486300


EU testet Beistandsklausel für Fall eines Angriffs

https://www.diepresse.com/22034213/eu-t ... s-angriffs

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Mi 6. Mai 2026, 07:29
von theoderich
Koalitionäre Konflikte, marode Finanzen: Es stockt bei der Landesverteidigung

https://www.derstandard.at/story/300000 ... rteidigung

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Do 7. Mai 2026, 10:36
von theoderich
Wehrdienst-Debatte
Tanner kontert Kritik – „Es muss trainiert werden“

https://www.krone.at/4132382


Forscher verbesserten Schlaf von Bundesheer-Einsatzkräften

https://www.sn.at/panorama/oesterreich/ ... art-649699


Busunfall auf S33 fordert Schwerverletzten

https://noe.orf.at/stories/3353191/

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: Sa 9. Mai 2026, 11:55
von theoderich

Luftstreitkräfte proben Ernstfall bei Tag und Nacht
Mit der 35-Millimeter-Fliegerabwehrkanone (FLAK) wird das Schießen auf langsam fliegende Luftziele trainiert. Laut Bundesheer dient die Fliegerabwehr unter anderem dem Schutz kritischer Infrastruktur.

Beim Lokalaugenschein von noe.ORF.at wirken die jahrzehntealten FLAKs wie aus der Zeit gefallen. Fragen zur Konkurrenzfähigkeit zu modernen Kriegsmaschinen wurden vom Bundesheer aber nicht beantwortet.
https://noe.orf.at/stories/3353438/

https://www.facebook.com/share/r/17ahADGmof/



Zwischen Waffen und Wölfen: Der Truppenübungsplatz Allentsteig
Das im europäischen Vergleich kleine Bundesheer verfügt über einen großen Schatz, der im Waldviertel zu finden ist: Der Truppenübungsplatz Allentsteig (TÜPl) zählt zu den größten in Zentraleuropa.

Er umfasst rund 157 Quadratkilometer – das entspricht ungefähr der Fläche Liechtensteins. Das Straßennetz erstreckt sich über eine Länge von 700 Kilometern, die verwaltet und instand gehalten werden müssen. Insgesamt gibt es rund 200 Schießanlagen, die Jahr für Jahr von bis zu 100.000 Soldaten aus dem In- und Ausland genutzt werden.

Seit wenigen Tagen wacht ein neuer Kommandant über den Truppenübungsplatz. Oberst Konstantin Oberleitner, der selbst aus Allentsteig stammt, ist nun für den Betrieb auf dem riesigen Areal zuständig. Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Militärkommandanten Georg Härtinger berichtet der Offizier über die Herausforderungen, die der neue Job mit sich bringt, sowie über große Pläne, die nun umgesetzt werden sollen.

Das Gespräch fand im Rahmen der Kooperation „Sicher. Niederösterreich“ im P3-TV-Studio in der Landeshauptstadt St. Pölten statt.

Neue Waffensysteme

„Sämtliche Truppen des Bundesheeres können am Truppenübungsplatz trainieren. Wir haben die Möglichkeit, mit allen derzeit verfügbaren Waffensystemen hier scharf zu schießen – und zwar bis zur Größe einer Brigade“, berichtet Oberleitner.

Weil sich das Bundesheer wieder stärker auf die Landesverteidigung konzentrieren muss, fließt nun auch viel Geld in den Ausbau des TÜPls. „Ein Schwerpunkt ist die Errichtung eines Kompaniestützpunktes im Raum Kühbach. Zudem wird der Übungsplatz auf neue Waffensysteme vorbereitet – etwa auf Drohnen oder autonome Systeme“, sagt der Oberst. Nachdem in den vergangenen Jahren rund 60 Millionen Euro in den Truppenübungsplatz investiert wurden, sollen in den kommenden Jahren weitere 50 Millionen Euro investiert werden.

Wolfspaar gesichtet

Doch der TÜPl ist weit mehr als nur ein militärisches Übungsgebiet, wie Härtinger betont.

„Er ist auch ein Naturjuwel“, so der Brigadier. Große Teile des Gebiets sind als Natura-2000-Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Dort gibt es derzeit zwei brütende Seeadlerpaare. Auch Kraniche seien hier heimisch geworden.

Für viel Diskussionsstoff sorgt freilich der Wolf, der sich am TÜPl ebenfalls sehr wohlzufühlen scheint. „Der erste nachgewiesene Wolf Österreichs wurde tatsächlich am Truppenübungsplatz gesichtet“, erzählt Härtinger. Durch die militärische Nutzung sei das Areal für die breite Bevölkerung weitgehend gesperrt und damit ein idealer Rückzugsort für die Tiere. „Aktuell gibt es wieder ein Wolfspaar. Wir beobachten, ob sich daraus möglicherweise ein neues Rudel entwickelt“, sagt Härtinger.

Waldbrandgefahr

Ein Thema, das die beiden Offiziere derzeit bewegt, ist aber auch die aktuell sehr hohe Waldbrandgefahr. Das Problem ist bekannt, denn im März 2022 brannten rund 800 Hektar Waldfläche ab, Dutzende Feuerwehren standen im Einsatz. „Die besondere Herausforderung besteht darin, dass Teile des Geländes mit Blindgängern belastet sind. Deshalb können Feuerwehren nicht überall gefahrlos eingreifen“, erklärt Härtinger.

Das enorme Feuer habe zu einer kompletten Neuaufstellung der heereseigenen Brandschutzkräfte geführt. „Zusätzlich wurden splittergeschützte Löschfahrzeuge angeschafft – einzigartig in Österreich.“
https://kurier.at/chronik/niederoesterr ... /403158572

Re: Medienberichte 2026

Verfasst: So 10. Mai 2026, 12:25
von theoderich
Meinl-Reisinger zu Budget: "Moderater Beitrag" auch von Pensionisten
Weiteres Thema war die Sicherheitspolitik. Meinl-Reisinger sprach sich für eine stärkere europäische Verteidigungszusammenarbeit aus und bezeichnete die Diskussion über die Wehrpflicht als sensibel, weil sie junge Männer direkt betreffe. Die Miliz müsse gestärkt werden, zusammen mit der „geistigen Landesverteidigung im Sinne von Resilienz“. Über konkrete Modelle werde noch verhandelt, mit Anfang 2027 solle jedenfalls eine Neuordnung in Kraft treten.
https://orf.at/stories/3429411/


Pressestunde: mit Beate Meinl-Reisinger, Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten, NEOS

10.5.2026, 11:05 Uhr | ORF 2
Sicherheit und Verteidigung braucht "Weg Richtung Europäisierung"

Peter Unger (ORF): "Ich muss ein bisschen auf die Zeit schauen und auch einen thematischen Sprung machen zum Thema Wehrpflicht. Da gibt es den Bericht der Wehrdienstkommission, das Österreich-Modell acht plus zwei, und eine Verlängerung des Zivildienstes wird da empfohlen. Die Verhandlungen auf parlamentarischer Ebene laufen jetzt seit vielen Wochen. Wann kommt da endlich was raus?"

Beate Meinl-Reisinger (NEOS - Das Neue Österreich): "Ich hoffe bald, aber das ist ja einer der Vorschläge dieser Wehrdienstkommission und wir unterstützen ganz, ganz, ganz viel, was da drinnen steht, es geht ja einerseits ..."

UNGER: "Noch nicht das Österreich-Modell?"

MEINL-REISINGER: "Es wird verhandelt jetzt gerade und Sie wissen, dass wir schon ein bisschen eine ..."

UNGER: "Frau Ministerin, das hören wir jetzt seit Wochen."

MEINL-REISINGER: "Ja."

UNGER: "Das soll eingeführt werden am 1. Jänner 2027. Das Bundesheer muss sich darauf vorbereiten. Was ist da so schwierig? Warum kann man sich nicht auf ein Modell einigen?"

MEINL-REISINGER: "Man wird sich auf ein Modell auch einigen."

UNGER: "Wann?"

MEINL-REISINGER: "So, dass es ab 1.1. 2027 funktionieren wird. Aber es sind viele Fragen, die richtigerweise angesprochen sind. Ich glaube, es ist völlig unbestritten, dass wir die Miliz stärken müssen, dass wir auch die geistige Landesverteidigung im Sinne von Resilienz stärken müssen, das ist auch etwas, was wir ganz klar gesehen haben, als wir die Bürgerforen zur Sicherheitsstrategie gemacht haben, dass das erwartet wird von der Bevölkerung, dass man sagt, man möchte das ganzheitlicher sehen, sozusagen Sicherheit und Verteidigung, und es geht auch um eine langfristige Perspektive in Richtung Europäisierung, und das ist mir zum Beispiel schon wichtig, dass wir jetzt nicht kurzfristig kurzfristig in Österreich denken, sondern da schon einbetten in die Diskussionen, die auf europäischer Ebene, finde ich, völlig zu Recht jetzt stattfinden, zu einer eigenen europäischen Verteidigungsunion, weil ich glaube, jeder erkennt, dass wir Sicherheit und Verteidigung besser europäisch organisieren und die, sagen wir mal so, die Partnerschaft oder das Vertrauen in die Verlässlichkeit des amerikanischen Partners brüchig geworden ist."

Ingrid Steiner-Gashi (Kurier): "Gut, denken wir mal dual, also aber österreichisch und europäisch, und wäre für Österreich, oder wäre für Sie denkbar, ein Kompromiss eben: Der Grundwehrdienst bleibt bei sechs Monaten, aber die Milizübungen werden verstärkt?"

MEINL-REISINGER: "Ich möchte den Verhandlungen nicht vorgreifen. Ich habe meine Vorstellungen, es haben sehr viele ihre Vorstellungen. Ich bin davon überzeugt, dass eine gute Einigung passieren wird. Ich halte das für wichtig, die Ziele auch erreichen wir, dass wir die Verteidigungsfähigkeit, die Wehrhaftigkeit stärken, das österreichische Bundesheer stärken und gleichzeitig auch, aber auch europäischer denken und im Sinne einer geistigen Landes."

UNGER: "Die Experten im Bundesheer sagen aber bei sechs plus zwei, also wenn das, wenn nur die Miliz gestärkt wird, dann reicht das nicht, um eben diese Mission vorwärts, wo Österreicher aufrüstet, wirklich dann auch mit Leben zu erfüllen und das notwendige Personal auch zur Verfügung zu haben. Sie als NEOS sind eben für die Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit, der österreichischen Verteidigungsfähigkeit. Warum sind Sie da so zögerlich bei der Wehrpflicht?"

MEINL-REISINGER: "Na, weil es um das, weil es um die Verpflichtung von jungen Männern geht. Ich meine, es ist, ich möchte es vielleicht auch einmal sagen, diese Diskussionen, die wir auch erlebt haben, schon in der Vergangenheit, als es ja diese Volksbefragung gegeben hat, zur Wehrpflicht. Ich tu mir schon immer ein bisschen schwer, wenn es eigentlich um eine Gruppe geht, nämlich in dem Fall wirklich junge Männer und man eindach sagt, na ja, die verpflichten wir halt jetzt länger. Also ich finde, das braucht einen ordentlichen politischen Verhandlungen, Dialog, die Auseinandersetzung muss im Parlament geführt werden, das ist die gewählte Volksvertretung und dort werden wir zu einer Einigung kommen, die aber natürlich diese Ziele erreicht und ich glaube, die sind ja unbestritten."

STEINER-GASHI: "Also von einer Volksbefragung zu diesem Thema halten Sie nichts?"

MEINL-REISINGER: "Ich glaube, wir sind in der Verpflichtung, politische Einigungen zu erzielen und die rasch zu erzielen und daran arbeiten wir jetzt auch gerade."

UNGER: "Eine andere Frage ist die der Eurofighter-Nachfolge, die ist jetzt im Budget noch nicht enthalten. Vom Bundesheer heißt es aber, das Geld muss vor der Ausschreibung garantiert sein, das ist bis Mitte 2028. Es würde 36 Jets um zehn Milliarden Euro brauchen, auch das ist jetzt in eine Verhandlungsarbeitsgruppe ausgelagert worden, wo ist da Ihre Position? Gehen Sie da mit den zehn Milliarden und dann 36 Fliegern?"

MEINL-REISINGER: "Grundsätzlich haben Sie das schon richtig gesagt, das wird gerade verhandelt, da handelt es sich um sehr große Investitionssummen. Ich glaube auch, dass wir investieren müssen, ich bin aber nicht die Verteidigungsministerin, das heißt, das ist jetzt nicht mein Zuständigkeitsbereich, das zu verhandeln. Ich sehe es auch nicht im Finanzministerium, das ist eine Arbeitsgruppe, und das ist, glaube ich, gut so. Es gibt einen Vorteil, glaube ich, schon, dass wir jetzt auf europäischer Ebene ja auch sehen, dass es sehr viel Anstrengungen gibt, rascher eine europäische Verteidigungsfähigkeit und, wenn Sie so wollen, auch Autonomie sicherzustellen und, wie Sie wissen, auch eine gewisse Flexibilität im Sinne einer Ausweichklausel bei den Budgetregeln."
https://on.orf.at/video/14322469/presse ... eiten-neos