Entwicklungen Luftraumüberwachung

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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Im Rahmen des Sommerministerrats erhielten die Teilnehmer in der Schwarzenberg-Kaserne in Wals-Siezenheim einen Einblick in die Fähigkeiten der österreichischen Luftstreitkräfte.

Air Chief Generalmajor Promberger und Brigadier Hofer präsentierten verschiedene Systeme der aktiven und passiven Luftraumüberwachung. Ein besonderes Highlight war die Vorführung der neuen Einheit zur Drohnenabwehr, die ihre Fähigkeiten eindrucksvoll demonstrierte.

Im anschließenden Vortrag zeigte Generalmajor Promberger auf, welche Anforderungen die Luftraumüberwachung künftig erfüllen muss, um den Schutz des österreichischen Luftraums weiterhin sicherzustellen.
https://www.facebook.com/share/14h6Bg4wsh7/
maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von maro-airpower »

"Interessantes" Interview des ORF-Reporters Stefan Lenglinger

"Was bei manchen Leuten ein bisschen Stirnrunzeln erzeugt, weil diese F-35 im Gespräch sind, ist die Tatsache, dass das natürlich ein wahnsinnig teurer Jet ist, der auch als Bombardierungsjet im Einsatz sein kann, sich im feindlichen Gebiet dann tarnen kann, obwohl wir eigentlich nur Luftraum überwachen können, Luftraumverteidigung bräuchten. Wäre das nicht ein bisschen so, wie wenn man gerade knapp bei Kasse ist und dann kauft man sich eine Luxusuhr mit Taucherfunktion, obwohl man nur was bräuchte, was die Zeit anzeigt."
Wer hat Interesse an dieser Form der impliziten Fragestellung?
Da werden Dinge behauptet wie
- "wahnsinnig teurer Jet" - das sind sie alle, auch die von denen behauptet wird, sie sein billig.
- "Bombardierungsjet" - Das ist Cap-Niveau - "Fotojet der Click click macht"
- "sich im feindlichen Gebiet dann tarnen kann" - ist das jetzt militärisch schlecht sich tarnen zu können?
- "wir eigentlich nur Luftraum verteidigen, Luftraumverteidigung bräuchten" - wer behauptet das auf Grundlage welcher militärischer Anforderung?

Bedauerlicherweise ist der ORF ja von Geburt an und bis heute ein bis in die Gene politischer Apparat. Also aus welcher Ecke kommt das ?

theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »



Es passt auch ins Bild, dass die Republik Österreich als einziges EU-Land keine Mittel aus dem CEF 2-Topf für Maßnahmen zur Verbesserung der militärischen Mobilität beantragt hat.

Und wenn man sich auch noch ansieht, was sich im Landesverteidigungsausschuss dazu tut:

Parlamentskorrespondenz Nr. 777 vom 29.07.2026
Neu im Landesverteidigungsausschuss
Die FPÖ fordert die Bundesregierung auf, einen Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission zur Erleichterung des Transports von militärischer Ausrüstung, militärischen Gütern und militärischem Personal innerhalb der EU abzulehnen (992/A(E)).
https://www.parlament.gv.at/aktuelles/p ... 026/pk0777
maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von maro-airpower »

Ein Sinnbild...

Ein Flugzeug, dass von Norbert noch vor der Auslieferung kastriert um nicht zu sagen ausgeschlachtet wurde, wird in einen Hangar geschoben, den Hermann der Reichsjägermeister vor bald 90 Jahren errichten hat lassen.
Und seit über 70 Jahren ist kein Geld für eine zeitgemäße militärische Infrastruktur da...und jeder weiß, die Flugplätze sind immer als erstes dran.

https://www.facebook.com/groups/276323729897112

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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

theoderich hat geschrieben: ↑Fr 3. Jul 2026, 20:44 Parlamentskorrespondenz Nr. 685 vom 03.07.2026
Militärbudget überschreitet Fünf-Milliarden-Grenze
Wolfgang Schandor (FPÖ) fragte nach der Einsatzbereitschaft der Eurofighter. Tanner erklärte, derzeit seien fünf Maschinen einsatzbereit, da sich ein Teil der Flotte in der Modernisierung befinde und nachgerüstet werde. Dafür seien 2027 rund 160 Mio. € und 2028 weitere 100 Mio. € budgetiert. Das System solle jedenfalls bis 2035 weiterbetrieben werden, bis eine Nachfolgelösung zur Verfügung stehe.
https://www.parlament.gv.at/aktuelles/p ... 026/pk0685
Eurofighter Jagdflugzeug GmbH
Hallbergmoos
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025

Exportkunde Österreich

Das österreichische Programm ist vertragsmäßig vollständig umgesetzt. Alle 15 bestellten Flugzeuge befinden sich im Einsatz. Zur Regelung der endgültigen Lieferverpflichtung wurde in 2015 eine Änderung des Produktionsvertrages unterzeichnet. Nur geringe längerfristige Tätigkeiten sind momentan noch ausstehend.

Langfristige Betreuungsverträge (bis 2032) für die Unterstützung der Waffensysteme (ISS-4) und des Flugsimulators (TDS-3) laufen weiter. Umfassende Upgrades des Flugzeug Simulators wurden abgeschlossen. Das Wartungs- und Altlastenbeseitigungspaket AUT verzeichnete erhebliche Fortschritte.

Wie in den Vorjahren, konnten 2025 zusätzliche Bestellungen für Unterstützungsleistungen, Entfernung von Obsoleszenzen, Ersatzteil- und Reparaturleistungen verzeichnet werden.
https://www.unternehmensregister.de
theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

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https://de.linkedin.com/posts/franz-pos ... 86113-SR6f

theoderich hat geschrieben: ↑Do 27. Mär 2025, 17:50Zur Nachfolgeentscheidung über die Eurofighter: 2033 sollen die ersten neuen Jets in Österreich stationiert werden.

Ja, so steht es im Regierungsprogramm.

Wann müsste man entscheiden, damit dieser Zeitplan hält?

Nächstes Jahr.

Nächstes Jahr müsste bereits die Typentscheidung fallen?

Ja. Die Lieferzeiten dauern sechs bis sieben Jahre. Damit sind wir bei 2026, allerspätestens 2027.

Was passiert derzeit in dieser Causa?

Es wird ein Planungsdokument geschrieben, in dem die Luftverteidigung und die Rolle des Kampfflugzeuges betrachtet werden. Dann werden Forderungen aus der Planungsperspektive aufgestellt. Damit wollen wir im Sommer fertig sein.

Aber dann muss es jetzt verdammt schnell gehen, wenn die Entscheidung 2026 erfolgen soll.

Das ist korrekt.
theoderich hat geschrieben: ↑Sa 10. Mai 2025, 13:11Die erforderlichen Grundsatzentscheidungen werden unter Berücksichtigung der Lieferzeiten spätestens 2026 zu treffen sein.

Die erforderlichen Planungsdokumente befinden sich derzeit in Bearbeitung.
theoderich hat geschrieben: ↑Fr 12. Jun 2026, 22:11
  • Der Betrieb der jetzigen 15 EFT ist bis Mitte der 2030er Jahre geplant. Die Planungen zur Nachfolge wurden begonnen.
  • Die Realisierung läuft planmäßig.
[...]

7.1.3.5 Nachfolge Eurofighter Typhoon (EFT)
  • Die Nutzung des Systems EFT ist bis Mitte der 2030er Jahre geplant, was einen Beginn der Ablöse spätestens ab 2033 zwingend notwendig macht.
  • Die erforderlichen Planungsdokumente befinden sich derzeit in Bearbeitung und werden 2026 fertig gestellt.
  • In weiterer Folge erfolgt die Analysephase mit Markt-, Technologie-, Nutzungs- und Verfahrensanalysen und die Erstellung einer Leistungsbeschreibung. 2027 soll der Beschaffungsvorgang eingeleitet werden. Zur Sicherstellung der Ablöse des jetzigen Systems ab 2033 und Berücksichtigung der Lieferzeiten, ist ein Vertragsabschluss danach so rasch als möglich erforderlich.
  • Zur Abdeckung der erforderlichen Aufgaben besteht der Bedarf von 36 modernen überschallschnellen Kampfflugzeugen mit vielseitiger Bewaffnung. Die Anzahl leitet sich von Einsatzbedarf, Logistik und Ausbildungsbedarf ab.
  • Gemäß dem derzeitigen Planungsstand ist mit einem Beschaffungsvolumen von mindestens 10 Mrd. Euro zu rechnen. Diese Mittel sind im derzeitigen Aufbauplan/Ausrüstung ÖBH2032+ nicht abgebildet und deren Sicherstellung wird gesondert weiterverfolgt.
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

Wehrpflicht: Neuer Generalstabschef Vodosek zufrieden mit "6 plus 3 Monate"
Gleichzeitig habe die Regierung entschieden, "dass die großen Projekte sonderfinanziert werden". Darunter ist etwa das Luftverteidigungsprojekt, das derzeit bearbeitet werde. Darin befinden sich etwa die Nachfolge der Eurofighter oder die bodengebundene Luftabwehr sowie die Drohnenabwehr. "Also ich sehe da keine Problemlage."
Die Grundlagenarbeit für einen Ministerratsvortragsentwurf und für einen Ermächtigungsgesetzentwurf für das Luftverteidigungsprojekt sei soweit fertiggestellt und könne "in Kürze" Verteidigungsministerin Tanner vorgelegt werden. Auf dieser Basis können dann die politischen Verhandlungen im Herbst stattfinden. Vodosek rechnet damit, dass bis Ende des Jahres ein Ergebnis erzielt werden könne, was die politischen Verhandlungen betrifft. "Wir gehen davon aus, dass die Verhandlungen planmäßig verlaufen und daher auch – und das ist auch eine klare Aussage aus dem Regierungsprogramm – man diese Projekte haben möchte", betonte der Generalstabschef.
https://www.derstandard.at/story/300000 ... s-3-monate
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von theoderich »

maro-airpower hat geschrieben: ↑Sa 1. Aug 2026, 17:01 "Interessantes" Interview des ORF-Reporters Stefan Lenglinger

"Was bei manchen Leuten ein bisschen Stirnrunzeln erzeugt, weil diese F-35 im Gespräch sind, ist die Tatsache, dass das natürlich ein wahnsinnig teurer Jet ist, der auch als Bombardierungsjet im Einsatz sein kann, sich im feindlichen Gebiet dann tarnen kann, obwohl wir eigentlich nur Luftraum überwachen können, Luftraumverteidigung bräuchten. Wäre das nicht ein bisschen so, wie wenn man gerade knapp bei Kasse ist und dann kauft man sich eine Luxusuhr mit Taucherfunktion, obwohl man nur was bräuchte, was die Zeit anzeigt."
Wer hat Interesse an dieser Form der impliziten Fragestellung?
Da werden Dinge behauptet wie
- "wahnsinnig teurer Jet" - das sind sie alle, auch die von denen behauptet wird, sie sein billig.
- "Bombardierungsjet" - Das ist Cap-Niveau - "Fotojet der Click click macht"
- "sich im feindlichen Gebiet dann tarnen kann" - ist das jetzt militärisch schlecht sich tarnen zu können?
- "wir eigentlich nur Luftraum verteidigen, Luftraumverteidigung bräuchten" - wer behauptet das auf Grundlage welcher militärischer Anforderung?
Gerade in der ZIB1 wieder so ein Fall:

ZIB 1

29.9.2026, 19:30 Uhr | ORF 2
Harald Vodosek wird neuer Generalstabschef

[...]

Andreas Mayr-Bohusch (ORF): "Doch der neue Generalstabschef weiß, dass schon bald wieder Milliarden Euro fehlen werden. Aber: Günstige Drohnen oder Raketen statt teurer Abfangjäger seien keine Lösung."

Harald Vodosek (Generalstabschef Bundesheer): "Das eine ersetzt das andere nicht. Wir brauchen jedenfalls beides. Sowohl vom Boden eingesetzt als auch in der Luft."
https://on.orf.at/video/14341063/161621 ... lstabschef
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung

Beitrag von muck »

Oh, um Gottes willlen. Wird dieser Unsinn denn niemals enden?
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