Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Verfasst: Di 16. Jun 2026, 12:08
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Bei einer Kürzung der Planstellen im BMLV wäre jedenfalls auch ein Aderlass bei der LRÜ denkbar.
Forum für Österreichs Militärgeschichte
https://doppeladler.com/da/forum/
36 Kampfflugzeuge?
Daran schließt gleich die nächste Frage an: Braucht das österreichische Bundesheer tatsächlich 36 neue Kampfflugzeuge für die Luftraumüberwachung und ist uns das sechs bis sieben Milliarden Euro wert?
Bundeskanzler Christian Stocker hat zuletzt beides überraschend in Frage stellt: Erstens könne man auch über andere Modelle reden und zweitens werde man nicht mit Abfangjägern auf Drohnen schießen können. So ist es. Die moderne Kriegsführung und die aktuellen Bedrohungslagen habe sich massiv verändert, diesem Umstand wird sich auch Österreich stellen müssen.
https://www.derstandard.at/story/300000 ... on?ref=rssIn der politischen Debatte verschließen die Akteure vor zu vielen Fakten die Augen: dass wir von Nato-Ländern umgeben sind und uns viel stärker in ein europäisches Verteidigungssystem einbringen sollten – mit einer Spezialisierung, die gefragt und hilfreich ist. Dass Kriege mittlerweile mit Drohnen geführt werden und dass auch wir darauf reagieren müssen, anstatt auf Panzer und 36 Abfangjäger zu setzen.
Wäre aber ergiebig.theoderich hat geschrieben: ↑Mi 17. Jun 2026, 17:03 Den Rest dieses Schwachsinns lasse ich mal unkommentiert.
https://on.orf.at/video/14327942/langfa ... oph-badeltArmin Wolf (ORF): "Was in dieser ganzen Budgetplanung noch gar nicht drin ist, sind neue Abfangjäger, [Christoph Badelt (Präsident Fiskalrat): "So ist es."] von denen der Bundeskanzler gestern gesagt hat, dass sie jedenfalls kommen müssen. Die kosten rund 10 Milliarden Euro! Kann sich die Österreich überhaupt leisten?"
BADELT: "Also als Finanzpolitiker tut mir natürlich jeder Euro weh, der da in die Abfangjäger ausgegeben wird. Aber es schaut so aus, als ob wir aus internationalen Gründen und auch aus Gründen der Landesverteidigung da nicht ganz herauskämen. Das wird zwar dann erst, weil es ja eine Weile dauert, bis die geliefert werden, und dann wird's budgetwirksam. Aber das ist natürlich eine Belastung, die wirklich schlimm ist. Anläss ... in Zusammenhang mit dieser Budgetlage."
LANG Matthew: Viewpoint from Vienna, in: European Security & Defence, H 6 (2026), p. 13-14theoderich hat geschrieben: ↑Mi 8. Apr 2026, 18:16VODOSEK: "Also mein persönlicher Favorit ist eine Hochtechnologielösung. Ist eine Lösung mit Zukunftspotenzial.
Vielleicht auch für die Zuseherinnen und Zuseher: Wir haben heute am Markt verschiedene Luftfahrzeugmuster. Wir haben ein deutsches, ein multinationales Luftfahrzeugmuster, das ist der Eurofighter selbst. Dann gibt's ein französisches, das ist die [GEHRER: "Rafale."] Rafale. Dann gibt's ein schwedisches, das ist der Gripen. Es gibt ein amerikanisches Flugzeug, das ist die F-35, und ein zweiter amerikanischer Flieger, F-15.
https://euro-sd.com/wp-content/uploads/ ... _WEB-1.pdfAs of May 2026, the Austrian Armed Forces have begun integrating new EU-wide drone regulations directly into their kinetic air-defence protocols. Mandatory Direct Remote ID is now enforced for all drones above 250g, broadcasting position, altitude, and registration in real-time. The Austrian Armed Forces are now linking these civilian tracking systems to the fire-control units of the Skyranger 30. This allows for selective engagement, where automated systems can instantly differentiate between registered civilian aircraft and unidentified drones. This integration reduces human-in-the-loop delays, allowing the army to defend critical infrastructure like airports or energy hubs with greater precision.
While the March debate focused on whether to replace the Tranche 1 Eurofighters, the Ministry of Defence has now officially narrowed its technical evaluation to a shortlist of seven candidates. Alongside the expected Eurofighter Tranche 5 and F-35A, the list now officially includes the KAI KF-21 Boramae from South Korea as a high-tech alternative. The inclusion of the KF-21 signals that Austria is seriously investigating non-traditional vendors to bypass the political and financial friction associated with some US and European pricing. The goal is to find a platform that offers modern capabilities at a sovereignty-friendly price point, potentially avoiding the long delivery queues for other aircraft.