Entwicklungen Luftraumüberwachung
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Die Diskussion finde ich etwas sehr schwarz - weiß / 100 - 0. Jeder darf seine Meinung haben aber am Ende wird die Zeit zeigen was wirklich geschieht. Aber zum Glück leben wir ja in einer "weitgehenden" Demokratie und dürfen offen die persönliche Meinung kund tun. Ich persönlich sehe es weder positiv noch negativ - ich lass mich in jede Richtung überraschen
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Der Finanzminister ist für eine Leasingvariante sicher offen, sofern sich das Bundesheer die Raten aus dem Budget selbst bezahlt.
Er ist ja für alle Finanzierungsmodelle offen.
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Zuletzt geändert von theoderich am Do 2. Apr 2026, 22:50, insgesamt 1-mal geändert.
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
CAE delivers world-leading Prodigy Image Generator on CH-53GS and Eurofighter military flight simulatorstheoderich hat geschrieben: ↑Mi 5. Nov 2025, 13:28Erweiterung des bestehenden Eurofighter-Simulators EFS zu einem TwoShip Simulator
Montreal, Canada, March 31, 2026 – (NYSE: CAE; TSX: CAE) CAE announced today the successful delivery and acceptance of its latest Image Generator (IG), CAE Prodigy, on two advanced military platform simulators: the CH-53GS helicopter for the German Armed Forces and a Eurofighter device for the Austrian Armed Forces.
https://www.cae.com/media-centre/press- ... simulatorsAt the same time, CAE Prodigy was deployed on a Eurofighter fixed-wing device for the Austrian Armed Forces, demonstrating its adoption across diverse high-performance military training environments.
CAE Prodigy delivers a seamless transition between live and synthetic training environments. It enables crews to move naturally between both environments, blending them into a unified and immersive training experience. This approach enhances mission readiness and brings unmatched training realism.
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 3. Apr 2026, 15:17, insgesamt 1-mal geändert.
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maro-airpower
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Erste Erwähnung eines passiven Systems zur Luftraumüberwachung...https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... luftabwehr
Bundesheer stärkt Luftabwehr
Modernisierung, neue Systeme und Zukunftsentscheidungen im Fokus
Wien (OTS) -
Bodengebundene Luftabwehrsysteme bilden gemeinsam mit leistungsfähigen Radaranlagen und den Abfangjägern das Rückgrat der österreichischen Luftverteidigung. Das Bundesheer verfügt derzeit über moderne Systeme kurzer Reichweite und baut diese Fähigkeiten gezielt weiter aus.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Luftverteidigungsstruktur. Dazu zählt die baldige Entscheidung zur Beschaffung moderner Mittelstrecken- und Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme (MRAD/SHORAD), um Fähigkeitslücken zu schließen und die Wirkung im gesamten Einsatzspektrum zu erhöhen.
Parallel dazu erfolgt die Modernisierung der Luftraumüberwachung:
Die bestehenden Aufklärungsradare werden schrittweise durch das neue Military Air Surveillance & Acquisition Radar System (MARS) ersetzt. Ergänzend wird mit dem Passive Emitter Tracker (PET) ein System eingeführt, das elektromagnetische Emissionen erkennt und somit die Aufklärungsfähigkeiten des Bundesheeres noch weiter verbessert.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Etablierung moderner Drohnenabwehrfähigkeiten. Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch unbemannte Systeme werden bestehende Systeme angepasst und neue Technologien integriert, um Drohnen frühzeitig zu erkennen, zu verfolgen und wirksam zu bekämpfen.
Die bestehenden Fliegerabwehrsysteme werden ebenfalls modernisiert:
Die derzeit eingesetzten leichten Fliegerabwehrlenkwaffen „Mistral“ werden schrittweise von der Version MISTRAL 1 auf den modernen Standard MISTRAL 3 aufgerüstet. Dadurch erhöhen sich Reichweite, Zielgenauigkeit und Einsatzfähigkeit gegen moderne Bedrohungen deutlich.
Aktuell sind 24 „Mistral“-Systeme in Zeltweg und Aigen im Ennstal stationiert. Sie bekämpfen Luftziele in bis zu 6.000 Metern Entfernung und 3.000 Metern Höhe. Als rückstoßfreie „Fire-and-Forget“-Waffen mit passiver Infrarotlenkung kommen sie insbesondere im Objektschutz zum Einsatz. Ergänzt werden diese Systeme durch 24 „35-mm-Zwillingsfliegerabwehrkanonen 85“, die derzeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.
36 „Skyranger“-Systeme werden in Eisenstadt, Freistadt, Klagenfurt und Landeck stationiert und bilden den beweglichen Schutz der Brigaden. Sie dienen der Nahbereichsflugabwehr, insbesondere gegen Drohnen, und schützen die Truppe im Einsatz.
Zwölf mobile Allwetter-Feuerleitsysteme „Skyguard“ liefern Daten für die Abwehr von Tieffliegern und Flugkörpern bis zu 20 Kilometern Entfernung. Zusätzlich stehen mehrere Aufklärungs- und Zielzuweisungsradare bereit, um tieffliegende Luftfahrzeuge frühzeitig zu erfassen.
Ortsfeste Radaranlagen überwachen rund um die Uhr den österreichischen Luftraum. Durch die Vernetzung im integrierten Luftraumbeobachtungs- und Führungssystem „Goldhaube“ sowie die Einbindung ziviler und internationaler Radardaten wird eine lückenlose Luftraumüberwachung sichergestellt.
Die bodengebundene Luftabwehr schützt kritische Infrastruktur und wichtige Räume gegen Bedrohungen aus der Luft. Neben moderner Technik ist dafür vor allem qualifiziertes Personal entscheidend. Das Bundesheer investiert daher gezielt in Ausbildung und Training. Besonders gefragt sind Bewerber mit technischer Ausbildung, etwa aus den Bereichen Elektrik, HTL-Absolventen oder Vermessungstechnik.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner:
„Unsere bodengebundenen Luftabwehrsysteme sind ein zentraler Bestandteil der Sicherheit Österreichs. Sie schützen unser Land vor Bedrohungen aus der Luft und ermöglichen durch ihre moderne Technologie ein schnelles Reagieren auf jede Gefahr. Mit gezielten Investitionen stärken wir die Luftabwehr nachhaltig und bauen diese konsequent weiter aus.“
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theoderich
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Europa erneuert seine Luftwaffen
4.4.2026, 7.07 Uhr
Ö1 Morgenjournal
4.4.2026, 7.07 Uhr
Ö1 Morgenjournal
https://orf.at/av/audio/140243Veronika Fillitz: "Dass das Bundesheer aufrüstet, das hat eher mit Russlands Krieg in der Ukraine zu tun. In den kommenden Jahren muss das Bundesheer auch die Abfangjägerflotte erneuern. Die 15 Eurofighter in der von Österreich gekauften Variante, der sogenannten Tranche 1, sind ... die sind technisch nämlich ein Auslaufmodell. Österreich wird bald das einzige Land sein, in dem sie noch eingesetzt werden.
In fast allen europäischen Staaten werden derzeit aber neue Kampfjets gekauft. Und vor allem ein Typ ist gefragt: US-amerikanische F-35-Jets, berichtet Peter Daser."
Peter Daser: "Die Luftwaffen der europäischen Länder haben zusammen rund 1700 Kampfflugzeuge. Laufend und in den kommenden Jahren werden alte Modelle ersetzt. Dazu gehören auch die Tranche 1-Eurofighter von Deutschland, Italien oder Großbritannien.
Martin Rosenkranz hat für das Fachmagazin ,Militär Aktuell' die Zahlen und Bestände der europäischen Luftflotten ausgewertet."
Martin Rosenkranz: "Von den 1700 ein- und zweisitzigen überschallfähigen Kampfflugzeugen in Europa haben wir ungefähr 600, die man als obsolet bezeichnen kann. Das inkludiert zum Beispiel die österreichischen Eurofighter Tranche 1. 600 Flugzeuge sind modern genug und mit Upgrades in Schuss gehalten, dass sie jederzeit einsetzbar sind. Und 500 sind teilweise so neu, dass die Pilotinnen und Piloten noch in Ausbildung sind."
DASER: "Wobei auch geographisch oder nach Einwohnerzahl kleinere Länder als Österreich wesentlich größere Flotten an Militärflugzeugen haben. So kauft allein Finnland 64 Stück amerikanische F-35-Jets der Firma Lockheed Martin. Dänemark beschafft vom selben Typ 43 Stück, die Niederlande 46 Stück. Dieser eine Flugzeugtyp aus den USA wird derzeit in Europa mit Abstand am meisten gekauft."
ROSENKRANZ: "Der klare Trend ist die Lockheed Martin F-35A und B. Das sind in Summe ... 470, die da noch in Auslieferung sind."
DASER: "Auch die Schweiz plant den Kauf von F-35. Wobei in Europa eine Diskussion begonnen hat, über die damit einhergehende technische Abhängigkeit von den USA. Die hochmodernen F-35-Jets brauchen etwa ständige Softwareupdates.
In Europa selbst entwickelt und gebaut wird dagegen der Eurofighter. Die neueste Version ist die Tranche 5."
ROSENKRANZ: "Wir haben in Europa drei Länder, die ungefähr hundert Eurofighter Tranche 4 und zwanzig Eurofighter Tranche 5 noch bestellen werden. Es gibt vor allem in Schweden die Nachbeschaffung des Gripen E. Frankreich und Serbien beschaffen Rafale."
DASER: "Bis auf einige Einzelfälle beschränkt sich die Auswahl an Kampfjets für Europa also auf vier Modelle: F-35, Eurofighter Tranche 4 oder 5, Rafale und Gripen. Österreich hat bisher nicht entschieden, wie es mit einer Nachfolge der auslaufenden Eurofighter Tranche 1 weitergehen soll. Derzeit ist politisch nicht einmal klar, ob es dafür in den nächsten Jahren überhaupt ein Budget geben wird."
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Parlamentskorrespondenz Nr. 297 vom 09.04.2026
Debatte über Luftraumverteidigung, Personal und Beschaffungen im Landesverteidigungsausschuss
Debatte über Luftraumverteidigung, Personal und Beschaffungen im Landesverteidigungsausschuss
https://www.parlament.gv.at/aktuelles/p ... 026/pk0297Für die Nachbeschaffung der Abfangjäger, deren Nutzungszyklus spätestens 2035 ende, werde es eigene budgetäre Grundlagen brauchen, wie Tanner erklärte. Reifenberger und Christian Schandor (FPÖ) zeigten sich "irritiert" über medial transportierte Aussagen von Finanzminister Markus Marterbauer, wonach es dafür keinen finanziellen Spielraum gebe.
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theoderich
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Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Bundesheer in Kritik
Black-Hawk-Beschaffung wird nächstes Millionengrab
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Zwischen "Bericht" und "Meinung" zu trennen, war noch nie die Stärke der "Krone".
Black-Hawk-Beschaffung wird nächstes Millionengrab
https://www.krone.at/4103130Während schon das eine Millionenprojekt aus dem Ruder läuft, steht bereits die nächste Großentscheidung an: der Ersatz der Eurofighter. Und genau hier schrillen bei Beobachtern die Alarmglocken. Denn viele der Probleme, die der Rechnungshof beim Black-Hawk-Projekt kritisiert – unklare Anforderungen, mangelhafte Planung, fehlende Gesamtkostenübersicht – tauchen auch in der aktuellen Debatte rund um die Nachfolger-Jets auf. Noch ist offen, welches System angeschafft werden soll, wie viel es kosten wird und wie die langfristige Nutzung aussehen soll.
Die Sorge: Was sich hier bei den Hubschraubern im Millionenbereich abgespielt hat, könnte sich beim nächsten Projekt in ganz anderen Dimensionen wiederholen. Denn beim Eurofighter-Nachfolger geht es nicht um zweistellige Millionenbeträge, sondern um ein Vorhaben in Milliardenhöhe.
Ohne grundlegende Verbesserungen bei Planung, Vergabe und Kontrolle droht Österreich das nächste kostspielige Rüstungsprojekt oder Milliardengrab. Das würde wohl weder Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) noch den Steuerzahler amüsieren ...
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Zwischen "Bericht" und "Meinung" zu trennen, war noch nie die Stärke der "Krone".
Zuletzt geändert von theoderich am Fr 10. Apr 2026, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Entwicklungen Luftraumüberwachung
Naja, sie berichten halt über ihre Meinung, die sie für die alleingültige Wahrheit halten.
Wenn es stimmt, daß Lügen kurze Beine haben, dann haben Politiker Eier aus Bodenhaltung.

